Eine Fußballmannschaft hat 11 Spieler auf dem Feld: 1 Torwart und 10 Feldspieler. Beim Kleinfeld-Fußball sind es meist 7, beim 9er 9, beim Futsal und in der Soccerhalle 5. Die Zahl steckt im Namen: 5, 7, 9 oder 11 Spieler pro Team, Torwart mitgezählt. Unter Freunden ist die eigentliche Frage aber eine andere: Wie viele musst du einladen, damit wirklich gespielt wird?
Die Spielerzahl nach Format
| Format | Pro Team | Auf dem Feld | Mindestzahl (Regeln) | Unter Freunden einladen |
|---|---|---|---|---|
| Futsal | 5 (4 + Torwart) | 10 | 3 pro Team | 10 bis 12 |
| 5 gegen 5 in der Soccerhalle | 5 | 10 | keine offizielle Regel | 10 bis 12 |
| 7er (Kleinfeld) | 7 | 14 | 5 beim Anstoß (Kleinfeld Erwachsene, Berliner FV) | 14 bis 16 |
| 9er | 9 | 18 | regelt der jeweilige Landesverband | 18 bis 20 |
| 11er | 11 | 22 | 7 (Fußball-Regeln) | 24 bis 26 |
Quellen (abgerufen im September 2026): IFAB, Regel 3 der Fußball-Regeln, DFB, Futsal-Spielregeln, Berliner Fußball-Verband, Durchführungsbestimmungen Kleinfeld Erwachsene 2025/26.
Spielzeit und Feldgröße
| Format | Spielzeit | Feldgröße |
|---|---|---|
| Futsal | 2 × 20 Minuten effektive Spielzeit | 25 bis 42 m × 16 bis 25 m |
| 5 gegen 5 (Soccerhalle) | gebuchte Zeit, meist 1 oder 1,5 Stunden, ohne feste Halbzeit | Courts von etwa 30 × 15 m, je nach Halle |
| 7er Kleinfeld (Erwachsene, Berlin) | 2 × 35 Minuten bei den Herren, 2 × 30 Minuten bei Frauen und Ü40 | mindestens 60 × 40 m oder halbes Großfeld |
| 9er (D-Jugend, Bayern) | 2 × 30 Minuten | etwa 70 × 50 m |
| 11er | 2 × 45 Minuten | 90 bis 120 m × 45 bis 90 m |
Quellen: DFB, Kinderfußball, Spielformen des Bayerischen Fußball-Verbands 2026/27, Übersicht auf fussballbasis.de, Soccerworld München.
5 gegen 5 und Futsal: nicht dasselbe
Die beiden werden oft verwechselt, aber die Regeln sind verschieden.
- Futsal ist ein offizieller Sport mit eigenen Regeln: 4 Feldspieler und 1 Torwart, fliegende Wechsel jederzeit, und in offiziellen Wettbewerben bis zu neun Auswechselspieler.
- 5 gegen 5 in der Soccerhalle ist das, was die meisten Hobbykicker spielen: ein Kunstrasen-Court mit Bande, gebucht pro Stunde. Jede Halle legt ihre eigenen Regeln fest. Typisch sind: kein Abseits, keine Grätschen, die Bande spielt mit (es gibt kein Aus), Wechsel jederzeit, und oft keine Stollenschuhe.
Wie viele einladen? 10, wenn ihr ohne Pause spielen wollt, 12, wenn ihr durchatmen wollt. Eine Stunde 5 gegen 5 mit Vollgas ist hart: Zwei Auswechselspieler, die rotieren, tun gut, und die Platzmiete teilt sich durch 12 statt durch 10.
Kleinfeld-Fußball (7er): der gute Kompromiss
7 Spieler pro Team, Torwart mitgezählt, auf dem Kleinfeld. Im Spielbetrieb des Berliner Fußball-Verbands für Erwachsene gilt: mindestens 5 Spieler beim Anstoß, 2 × 35 Minuten bei den Herren, beliebig viele Wechsel, kein Abseits, und statt Einwurf wird der Ball eingerollt. Bei den E-Junioren spielt man laut DFB 7 gegen 7 auf einem Feld von 55 × 35 m.
Wie viele einladen? Mindestens 14, lieber 16 für einen Auswechselspieler pro Team. Es ist körperlicher als 5 gegen 5, und eine Stunde ohne Pause zu laufen, tut weh.
9er Fußball: das Format der D-Jugend
Ein 9er-Team besteht aus 8 Feldspielern und einem Torwart. In Bayern ist 9 gegen 9 das Hauptformat der D-Junioren (U12/U13), auf einem Feld von etwa 70 × 50 m. Unter Erwachsenen ist es vor allem eine Notlösung: Ihr wolltet 11 gegen 11 spielen und seid nur 18? Spielt 9 gegen 9 auf einem kleineren Feld.
11er Fußball: die echte Herausforderung
11 pro Team, 22 auf dem Feld. Laut Fußball-Regeln darf ein Spiel nicht beginnen oder fortgesetzt werden, wenn ein Team weniger als 7 Spieler hat.
Wie viele einladen? Mindestens 24, am besten 26: 2 bis 4 Auswechselspieler für die ganze Gruppe. Und sei ehrlich: Unter Freunden ist das mit Abstand das Format, das am schwersten voll wird. Wenn am Vortag nur 18 zugesagt haben, spielt lieber 9 gegen 9, statt abzusagen.
Wie viele Auswechselspieler beim Fußball?
In offiziellen Wettbewerben legt die Spielordnung fest, wie oft gewechselt werden darf und ob ein ausgewechselter Spieler wieder reinkommen darf. Das hängt von Spielklasse und Altersklasse ab. Beim Hobbyfußball und bei Freundschaftsspielen gibt es keine Grenze: Ihr wechselt frei durch, und wer rausgeht, darf wieder rein.
Mehr Leute einladen, als es Plätze gibt?
Nicht unbedingt. Wer „sicherheitshalber” viele einlädt, steht am Ende vielleicht mit 14 Leuten für 10 Plätze da und muss vier Kumpels sagen, dass sie umsonst gekommen sind.
Was am besten funktioniert: eine genaue Zahl an Plätzen festlegen und eine Warteliste aufmachen. Die Ersten, die antworten, spielen, die Nächsten warten. Sagt jemand ab, rückt der Erste auf der Liste nach. Keiner kommt umsonst, und das Spiel bleibt voll.
Ohne App: Schreib die Warteliste unter die Spielerliste, in der Reihenfolge der Antworten, und sag dem Ersten selbst Bescheid, wenn ein Platz frei wird.
Mit Footinho (einer kostenlosen App ohne Werbung, mit der du Fußballspiele mit Freunden organisierst, auf dem iPhone, auf Android oder im Browser, betrieben von einem gemeinnützigen Verein): Du legst die Zahl der Plätze fest und aktivierst die Warteliste. Der Zähler („9/10″) ist für alle sichtbar, und sobald ein Platz frei wird, rückt der Erste auf der Liste ins Spiel nach und wird benachrichtigt.
Dir fehlen am Vortag Spieler?
Der Reihe nach:
- Frag noch mal bei denen nach, die „vielleicht” gesagt haben: Das geht am schnellsten.
- Bitte jeden, der zugesagt hat, einen Kumpel mitzubringen.
- Öffne das Spiel für andere Spieler aus der Gegend.
- Verkleinere das Format: von 7 gegen 7 auf 5 gegen 5, von 11 gegen 11 auf 9 gegen 9.
Mit Footinho: Du bekommst am Vortag Bescheid, wenn das Spiel nicht voll ist, und hast so noch Zeit für all das. Und du kannst dein Spiel zu einem öffentlichen Spiel machen, damit Spieler aus der Gegend dazukommen.
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